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Jetzt kommen die Banken alle mit revidierten Prognosen. Besser spät als gar nie...
Kommt mir vor wie ein hochbezahlter Wetterbericht, der Regen ankündigt, wenn es bereits regnet ((und schneit)).
Mehr zum Thema und den Aussichten ((Deflation und Stag-Deflation, zwei Worte, die man sich für 2009 merken muss meiner Meinung nach für 2009)) in den Beiträgen der vergangenen Wochen hier im Blog.
PS: Der Aktienblog talesfromthefuture ist in einer Pause über die nächsten Wochen während ich die Bodenbildung abwarte. Für Neugierige ist aber am 28.10 ein Tradingexperiment gestartet worden unter http://www.updown.com/member/iamvoltron . Ich schaue mal, wie weit ich als erklärter Gegner kurzfristigen Handels dort komme...frei nach dem Motto know thy enemy :) Wer die Updown-Seite nicht kennt: Bei Updown startet man mit einer virtuellen Million USD in einer Börsensimulation und hat die meisten US-Aktien zur Verfügung.
Am 13. Oktober hatte hier im Blog geschrieben, dass wir am 10. Oktober meiner Meinung nach noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht haben an der Börse. Heute kann es zu einem richtigen Crash in den USA kommen...
http://www.20min.ch/news/wirtschaft/story/Boerse-bricht-ein---UBS-faellt-auf-Allzeittief-20463825
Die US-Börsen ((bzw. die Futures)) haben heute vor der Eröffnung soeben die Limit Downs erreicht. Das sind Limiten nach oben und unten, bei denen der Handel automatisch für einige Minuten ((sozusagen wie eine Sicherung in einem Stromkreislauf)) ausgesetzt wird. Heute ist dieses Limit vorbörslich nach unten durchbrochen werden nach den schlechten Vorgaben aus den USA und Europa.
Heute oder am nächsten Montag kann es einen richtigen Crash geben, wenn die Limits in den ersten 1-2 Stunden in den USA durchbrochen werden - eventuell auch "nur" einen wilden Zickzackkurs mit extrem hohen Volatilitäten ((darum mache ich momentan gar nichts mehr an der Börse, siehe TFTF-Blog für Details)).
Den Kleinanlegern in der Schweiz, die in den letzten Tagen zum Beispiel UBS-Aktien nach der vermeintlichen "Rettung" durch den Staat gekauft haben, kann man sowieso nicht mehr helfen, ich habe ja öfters zum Thema geschrieben. (( Natürlich kann man seit anfangs Oktober in kleinen Mengen und über Wochen verteilt Aktien kaufen, wer jetzt schon grosse Käufe und schnelle Erholung setzt, guckt in die Sonne. ))
Meine eigenen Prognosen für 2009 habe ich ja schon abgegeben auf talesfromthefuture und hier (( Deflation, Tiefzinsen bis Nullzinsen in den USA und Europa sowie Rezession bis Depression in einigen Volkswirtschaften nach der Währungskrise in einigen sich entwickelnden Ländern... )).
Soviel zum Thema "Die Finanzkrise betrifft uns nicht, ich lebe in der Schweiz und habe keine Aktien", es werden noch einige Leute unsanft aufwachen in den nächsten Monaten.
PS: Kein Wunder, immer mehr schwarze Schwäne tauchen auf. Lustiges Layout im Berner Bund heute auf der Titelseite mit zwei "benachbarten" Artikeln...
PPS: Ist das schwarz gemalt ? Nein, das obige Szenario ist mein realistisches für 2009. Denn ein wirklich negatives Szenario wäre ein neuerlicher Terroranschlag in den nächsten Wochen ((vor allem vor den Wahlen)) in den USA...
Halloween. Wenn diese Wikipedia-Artikel für 2009 nur nicht aus der Versenkung der Wirtschaftsgeschichte geholt werden müssen und wieder "brandaktuell" werden...
Für die Schweiz:
http://de.wikipedia.org/wiki/Negativzins
International, besonders für die USA:
http://de.wikipedia.org/wiki/Deflation
http://de.wikipedia.org/wiki/Depression_(Wirtschaft)
Ich sage nicht, dass diese Dinge eintreffen werden, aber man muss leider damit rechnen im schlechtesten Szenario.
Buh.
Gestern in einer Schweizer Buchhandlung: Die deutsche Ausgabe des Buchs sei ausverkauft, von der englischen ((UK Ausgabe)) haben Sie aber noch Exemplare....
Einschneidende und rasch eintretende Ereignisse können nicht vorausgesagt werden, wir sind mehr oder weniger machtlos.
Ich finde das Buch ((und die früheren Bücher dieses Autors)) zwar interessant, aber der Erklärungsgehalt für die momentane Krise erscheint mir eher gering. Man hat die aufkommenden Probleme in den USA mit genügend anderen Krisen vergleichen können, darum ist die gegenwärtige Finanzkrise meiner Meinung nach nur oberflächlich betrachtet "ein schwarzer Schwan".
Ich habe seit letztem Herbst etliche Links und Statistiken dazu in diesem Blog verlinkt und via "Tales From The Future" gewarnt vor Anlagen in Finanztitel und grossen Aktienanteilen allgemein gegen Ende 2006 und nochmals im Herbst 2007 - Artikel und Statistiken im angesehenen Economist und historische Parallelen zu Finnland/Schweden und Japan gab es mehr als genug.
Es gab auch genügend bekannte Akademiker und Investoren (( Nouriel Roubini, Robert Shiller und mehrere Hedge Funds wie etwa derjenige von John Paulson...
http://www.independent.co.uk/news/world/americas/he-bet-on-the-credit-crisis-ndash-and-took-home-37bn-last-year-810377.html
)) die vor der Krise warnten.
Das Problem ist, dass die Sell-Side Analysten der Banken und die Masse der ((oft gierigen)) Anleger mit dem riesigen Geldstrom schwimmen und nicht auf die wenigen Warner am Ufer hören, die nächste gefährliche Stromschnelle nähere sich. Warum auch, wir schwimmen im Geld und täglich steigt der Pegel.
In einigen Jahren wird die nächste Stromschnelle kommen. Ich denke, sie wird im asiatischen Raum, wahrscheinlich in China, ihren Ursprung haben.
Wer deshalb eine allgemeinere Betrachtungsweise zu Krisen sucht, dem sei dieser Klassiker empfohlen. Siehe auch das Zitat auf der Titelseite, es ist mehr wert als jeder Anlagebericht...
Siehe Island, Ukraine, Ungarn und Südkorea. Wir sind auf der Länderstufe angelangt. Weitere Staaten in Osteuropa, insbesondere die kleineren baltischen Staaten könnten sehr bald folgen.
Vielleicht besser dass der zuständige Bundesrat nichts mehr sagt. Denn Mitte September hiess es noch:
Quelle:Die Vorsteherin des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD) gab sich auch zuversichtlich für die Konjunktur in der Schweiz. «Wir sehen null Indizien für eine Rezession», sagte sie.
http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2008/09/17/wirtschaft/ubs_wird_nicht_untergehen
PS: Und dann gibt es weiterhin noch diesen grantigen Taleb ((Autor von "The Black Swan", ich empfehle aber vor allem seine früheren Bücher)), der ebenfalls Frohe Weihnachten und eine gute Rezession im nächsten Jahr dank Finanzautopiloten andeutet...Japan's Prime Minister Taro Aso said today a $250 billion U.S. bank bailout plan is ``insufficient'' and ``that's why markets are falling.'' Aso was speaking to lawmakers in parliament.
(( http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aUumZTUhHH_E&refer=home ))
Mayday.
So war es schon das letzte Mal...
In einem populären Geschichtsbuch aus dem Jahr 1975 steht zu lesen: «Als Hauptgrund für die Depression der dreissiger Jahre gilt eine massiv übertriebene Ausweitung von Krediten, die, unter anderem, eine Orgie von Spekulation in Aktien finanzierte, zusammen mit einem Mangel an genügend Konsumenten-Kaufkraft, um Produktion und Stellenangebot weiter auf hohem Niveau zu halten.» Wirkt irgendwie bekannt. Dann heisst es weiter: «Eine Weile nach dem Börsencrash schien es, dass nur jene, die direkt an der Spekulation beteiligt waren, leiden würden. In den Vereinigten Staaten konsumierten 5 Prozent der Bevölkerung einen Drittel der Güter und Dienstleistungen, und jede signifikante Reduktion der Ausgaben dieser Minderheit musste landesweite Folgen haben. Es waren aber diese 5 Prozent, die vom Börseneinbruch am stärksten betroffen waren . . .» Und so tönte es diese Woche in den Washingtoner Hearings recht dramatisch, wenn der Kongress nicht handle, werde es zur «Kernschmelze» («meltdown») des Finanzmarktes kommen mit ernsthaften Erschütterungen, vielleicht von der Grössenordnung der Depression. Die Geschichte wiederholt sich nicht – ausser in jenen Fällen, wo sie es doch tut, beim ewigen Kreislauf von «boom and bust», beim irrationalen Überschwang und jähen Absturz, geradezu ein amerikanisches Markenzeichen. Die weiche Landung gelingt manchmal; ist sie aber hart, wird es gewöhnlich spektakulär.
Quelle: http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/amerika_und_seine_depressionen_1.931423.html
Das war plausibel, um den Plan an den Republikanern vorbeizubringen, die das Wort "Verstaatlichung" gar nicht mögen - obwohl Ihnen vielleicht Jemand hätte erklären müssen, dass Banken seit jeher zu den am strengsten regulierten Branchen gehören.
Das ging so lange wenige Tage gut bis die Europäer ihrerseits einen ((grosszügig dotierten Rettungsplan im Vergleich zu den USA, das wird noch zu reden geben)) Plan vorlegten. Nun muss man auch in den USA über den eigenen Schatten springen und die Klauseln im Kleingedruckten des Rettungsplans zu Hilfe nehmen. Somit werden die Aktionäre dieser Institute auch in den USA verwässert bzw. Banken teilverstaatlicht...
Finanzminister Henry Paulson habe eine entsprechende Neufassung des 700-Milliarden-Rettungspakets beschlossen. Für den Kauf von Bankaktien seien bis zu 250 Milliarden Dollar vorgesehen.
Diese direkten Kapitalspritzen sind dem Vernehmen nach zunächst für neun Grossbanken geplant, darunter die Citigroup, Wells Fargo, JPMorgan Chase, die Bank of America und Morgan Stanley. Es wird erwartet, dass danach noch weitere Institute in das Programm einbezogen werden.
Bislang war vor allem geplant, dass die Regierung den Banken wertlos gewordene Hypothekenpapiere abkauft, um die Institute vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Jetzt beteiligt sich der Staat direkt an den Instituten.
Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmenkonjunktur/story/26811098
Was ich nun schreibe, mag viele erstaunen: Man kann Bush in acht Jahren Misswirtschaft weigstens zu einer einzigen Wahl gratulieren: Hank Paulson und seinem Team ((bei allen Vorwürfen der Goldman-Vetternwirtschaft, die sofort auftauchten)), das den Plan mit diesem "Schlupfloch" so kurz vor den Wahlen durchgebracht hat und innert kurzer Zeit umsetzt.
Die Bush-Administration ist ((berechtigterweise)) ein guter Sündenbock - aber das ist zu einfach. Die Geschichte erinnert mich an den Swissair-Fall in der Schweiz, wo über viele Jahre von mehreren Teams entscheidende strategische Fehler gemacht wurden und am Schluss fast nur die letzten auf dem Kommandostand die Buhmänner waren ((natürlich auch hier nicht unbegründet)).
Man kann nun über Bernanke wettern, Paulson und über acht Jahre Bush, aber die ehemals so hoch gelobte monetäre Expansionspolitik von Alan Greenspan waren neben der unverantwortlichen Kreditvergabe der US-Banken und der Konsumgier auf Pump, die beide durch die diese Geldpolitik vereinfacht wurden, der eigentliche Grundstein für die Krise. Ein einfaches Beispiel:
Einem seit jeher potentiell Alkoholgefährdeten ((Alkoholgrad = Verschuldungsgrad der US-Bürger)) stellt man keinen hochprozentigen Schnaps hin - oder lässt die Flasche ((Hypothek)) gleich gratis auf dem Tisch stehen mit dem Hinweis er könne gratis trinken und später zahlen.
Dazu subventioniert man alle Schnapsbrennereien und Bars im Land - der Staat garantiert Jahre später die Ueberproduktion der mittlerweile verdorbenen Flaschen aufzukaufen und den Bars die nicht bezahlten Flaschen zu entschädigen. Der gealterten Alkoholiker sind am Ende meist immer noch nicht geheilt - die Spitäler sind voller Alkoholiker. Die wenig Geheilten und Entlassenen haben nicht einmal genug Geld für gesündere, alkoholfreie Getränke ((Konsum ohne Verschuldung)) nach dem jahrelangen Alkoholrausch.Was nun fast gefolgt wäre ? Der Systemkollaps bzw. die Prohibition um im Beispiel zu bleiben ((Damit haben die USA ja auch schon Erfahrung ;))
Wer die Aktionen und Spitäler zahlen wird ? Die Nüchternen, die keinen Alkohol getrunken haben über die Jahre.
PS: Ausführlicher und mit einer Grafik von prominenter Quelle hier...
...und ironisch nach den ersten Bloomberg-Meldung hier betrachtet
http://talesfromthefuture.vox.com/library/post/analyse-die-vereinigten-staaten-von-europa-wichtige-kehrtwende.html
Offenbar nehmen die Schweizer gemäss der grossen Schweizer Boulevardzeitung die Krise noch nicht so wahr und haben auch keine Angst davor...
http://www.blick.ch/news/wirtschaft/vier-von-fuenf-haben-keine-angst-102568
(( Im Herbst 2007 hätte man analog titeln können: Sensationell ! Neun von zehn Schweizer Bankern sehen eine Aufhellung an der Börse im zweiten Halbjahr 2008 ! ... ))
Nur weil alle fest daran glauben, muss es nicht so eintreffen. In der Schweizer Realwirtschaft wird man die Krise aus den USA kommend erst in ca. 3 bis 9 Monaten spüren - aber dann dann richtig in meiner aktuellen Einschätzung, in der Finanzwirtschaft wohl schon früher.
Tiefe Rezession oder Depression auch bei uns ? Nie gehört. Kein Wunder, von Leuten wie Roubini hört man in der Schweiz leider immer noch wenig bis gar nichts. Marc Faber und Walter Wittmann sind bzw. waren die einzigen Warner, die ab und zu Sendezeit bekamen in den Massenmedien.
Ich höre dem Mann mit dem ernsten Blick seit langem äusserst gespannt zu. Vielleicht nehmen die Leute Schweizer seine düsteren Prognosen ernster, wenn Sie
ein Bild des Professors sehen, der schon vor zwei Jahren vor der Krise
in aller Heftigkeit warnte...
Im März 2008 - kurz vor dem Zusammenbruch von Bear
Sterns - prognostizierte Roubini Verluste von 1 bis 2 Billionen ((bzw.
im englischen Sprachgebrauch Trillionen)) Dollar also Folge der Krise
- nein, er korrigierte den FT-Journalisten sogar schon damals nach oben, dass er mit bis zu 3 Billionen Verluste rechne...
http://www.ft.com/cms/s/0/aebd8f0e-efd7-11dc-8a17-0000779fd2ac.html?nclick_check=1
Mittlerweile sind auch die anderen, jüngst noch sehr optimistischen Prognostiker auf seine "alte" Linie eingeschwenkt. Mit unter 1 Billion Dollar Verlusten und Abschreibern rechnet Niemand mehr.
Ja, Roubini ist ein ausgesprochener Pessimist, aber er könnte mit seinen Schätzungen besser liegen als fast alle Analysten....denn er lag bisher meist besser.
Hören Sie also lieber nochmals Professor Roubini zu. Er sah bereits in einem Interview vom Sommer 2008 noch mehrere Hundert kleinerer Finanzinstitutionen und die grossen Broker und in den USA und Europa untergehen sowie weitere starke Kursrückschläge an den Börsen....
Eine ziemlich gute Prognose bisher, oder ? Wenn er weiter
Recht behält, dann ist es keine "normale" Rezession sondern eine
Depression, die uns bevorsteht...
Nur ein Beispiel: Die US-Banken. Die amerikanische Einlagensicherung ((FDIC)) sah in ihrem letzten offiziellen Bericht "nur" 117 gefährdete Institute, es dürften weitaus mehr sein nach seinen Einschätzungen. Entweder werden diese schneller in gute und schlechte ((und die schlechten Institute geschlossen..)) Banken unterteilt oder die "schlechten" werden als Zombie-Institute wie damals in Japan über Jahre die restlichen Teile der Wirtschaft gefährden und Kredit- sowie Geldmärkte verstopfen.
Kapitulation...
http://talesfromthefuture.vox.com/library/post/mr-market-im-herbst-2008-gesucht-wird-ein-schizophrener-us-trader-fun.html
PS: Und so könnte es im schlimmsten Fall weitergehen in den nächsten Monaten im Fall einer U- oder L-förmigen
Eigentlich möchte ich wirklich nichts mehr zu Banken und Finanzkrise schreiben.
Wirtschaft kann so spannend sein, man muss es nur entsprechend verpacken...
1. Vorgeschichte zur Handlung: Eine untergegangene untote Investmentbank namens Lehman Brothers und ein Markt in Panik in der ersten Oktoberwoche 2008
2. Stars des Films: Einige Hundert Milliarden offener untoter Credit Default Swaps ((CDS)) von Lehman, die sich in einer finanziellen Blutorgie neue "Träger" suchen müssen. Bis zu 90% ihrer Gattung werden dabei untergehen...
3. Simultane Premiere: 10. Oktober 2008 auf den Wirtschaftssendern weltweit
Nur die offizielle Seite zum Film schaut ein wenig langweilig aus, das gebe ich zu...
http://www.creditfixings.com/information/affiliations/fixings/auctions/current/lehbro.shtml
Aber die Handlung hat es in sich.
PS: Es sind in der Tat ungefähr 400 Milliarden USD an offenen Credit Default Swaps ((in der letzten Zeit werden in der Presse ja des öfteren Millionen und Milliarden vertauscht in den Berichten zur Finanzkrise )) alleine bei Lehman, welche mittlerweile ein Gesamtvolumen von einigen Trillionen USD haben...
http://www.time.com/time/business/article/0,8599,1723152,00.html
Mehr dazu wie immer unter talesfromthefuture.vox.com...
Wem die Nachrichten der letzten Tage bereits schwer aufliegen, soll sich diese simple Tabelle...
http://www.weissgarnix.de/?p=590
(( Grösse der Bilanzsumme einiger europäischer Banken in Relation zum Bruttoinlandprodukt "ihres" Heimatlandes ))
...besser nicht ansehen. Alles seit langem bekannt aber nicht unbedingt vertrauenseinflössender nach den Ereignissen der letzten Monate.
Damit will ich nicht Panik verbreiten (( man kann die Schweizer Grossbanken trotz Problemen momentan zum Glück nicht mit denjenien aus den anderen zwei "Podestländern" vergleichen )) - aber die nächste Finanzkrise wird eines Tages kommen.
Nein, wird sie nicht ? Wir haben ja daraus gelernt. Hahaha. In den 90ern war die S&L-Krise in den USA etwa ein kleiner Vorgeschmack auf die jetzige Subprime-Weltwirtschaftskrise...da wurde nichts gelernt ausser das Problem im zweiten Anlauf massiv zu vergrössern.
PS: Ich war und werde kein SVP-Wähler, aber Christoph Blochers Vorschlag einer "erzwungenen" Holding mit separatem Inlandgeschäft für die zwei Schweizer Grossbanken macht zumindest als Idee Sinn - nebst einer Erhöhung der Eigenkapitalquote, wie von der Bankenkommission vorgeschlagen.
PPS: Mehr Details wie immer auf
talesfromthefuture.vox.com - wem die hier vor kurzem gezeigte
Economist-Tabelle zu den Hauspreisen in Japan von 1989 in Relation zur
Sicherheit ihres Bankkontos im Jahre 2009 zu abstrakt schien, kann auf
TFTF im Post "Turning Japanese" die Details nachlesen.